Als er dir einen kleinen, silbernen Löffel bringt, fragt er: Wo hast du deinen Arm verloren?

Der muss verrückt sein!, denkst du. Wäre ich bloß nicht hier eingekehrt!

Du antwortest lieber gar nichts und greifst nach dem Löffel. Der Mann in Schwarz starrt gebannt, wie du ihn zum Mund führst. Er hält plötzlich den Löffel fest. Dann fasst er mit der anderen Hand nach deinem Arm und tastet ihn ab: von der Hand über den Ellbogen bis zur Schulter.

Du hast beide Arme , stellt er fest.

Das ist für dich nichts Neues. Immerhin scheint der Fremde nicht ganz wahnsinnig zu sein. Aber dass er dich anfasst, findest du trotzdem unangenehm. Er tastet zurück bis zum Oberarm.

Wo hast du das her?

Ich hatte schon immer zwei Arme.

Nein, ich meine das hier. Er zerrt an dem Stirnband, das du dir vorhin um den Arm geschlungen hast.

Das hab ich mit der Post gekriegt.

Du weißt, wie lächerlich das klingt, hier in dieser seltsamen Hütte, in diesem merkwürdigen Land. Aber schließlich ist es die Wahrheit.

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