| "Es gibt keine Gespenster" auf YouTube |
| Nicht abends vor dem Einschlafen... |
Inzwischen gibt es von "Ich glaub nicht an Gespenster" auf YouTube eine Internet-Rezension. Die Rezensentin ist eine begeisterte Leseratte und veröffentlicht auf ihrem YouTube-Kanal unter dem Namen FunTiziana in loser Reihenfolge Besprechungen von Büchern, die ihr gefallen haben. Ihre Bewertung von "Ich glaub nicht an Gespenster" findet man unter http://www.youtube.com/user/FunTiziana#p/c/FE7BAF44C911327F/0/VTUrpdkb2TA
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| YouTube vom 10.12.2010 |
| Gesang zum Fürchten schön |
| 15 Jungen und Mädchen proben Lieder für die Piratentage |
"Holzbein, Augenklappe, Enterbeil und Messer: Wenn du uns siehst, dann verzieh dich besser!" 15 Mädchen und Jungen im Alter zwischen neun und 14 Jahren sitzen im großen Saal des Eckernförder Künstlerhauses und proben laut Piratenlieder. Laut, weil sie gegen die Baumaschinen direkt vor der Tür ankämpfen müssen, die in der Ottestraße arbeiten, laut aber auch, weil die Kinder im Rahmen des Piratenspektakels vom 13. bis 15. August den Zuschauern gern ein wenig Furcht einflößen möchten. Das gelingt einigen von ihnen bereits seit dem Jahr 2008, solange sind sie schon regelmäßig dabei. So brauchen sie nur einige der kernigen Lieder wieder aufzufrischen. "Lauf um dein Leben, schau nicht zurück, sonst wirst du unser Beutestück!" Vier Proben sind insgesamt angesetzt, um die Eckernförder und Gäste der Stadt während des Spektakels in Atem zu halten. Dann werden die maximal 20 Kinderpiraten die Zuschauer gesanglich einschüchtern wollen und einen Obolus für ihre Schatzkiste verlangen. "Dies ist die einzige Ferienaktion, die den Teilnehmern sogar Geld einbringt", scherzt Jörg Lütjohann, der die Lieder komponiert hat und mit der Gitarre die Kinder begleitet. "Vollbart, Hakennase, Säbel und Pistolen: Halte Abstand, sonst werden wir dich holen!" Zum Üben bekommen die Kinder eine CD mit den Liedern mit nach Hause. Kurz ist die Zeit zum Proben, denn einige der Hobbypiraten kommen von weiter weg, so wie Vanessa (14) aus Neumünster oder Sherilyn (12) aus Berlin, die in Eckernförde Urlaub machen. Nach dem Piratenspektakel geht es wieder zurück in die Heimat. Doch zunächst reizt der Rollenwechsel: einmal in eine andere Person zu schlüpfen und über die Stränge schlagen zu dürfen. "Lauf um dein Leben, schau nicht zurück, sonst wirst du unser Beutestück!", dröhnt es aus dem Raum, und der Reporter sucht lieber schnell das Weite. |
| Kieler Nachrichten vom 03.08.2010 |
| "Adventsbande" füllte wohltätige Schatzkiste |
| 13 Jungen und Mädchen sammelten für den Kinderförderfonds |
Kinder helfen Kindern - unter diesem Motto zog in den vergangenen Wochen die "Adventsbande" durch Eckernförde und sang bunt verkleidet für den guten Zweck. Dabei kamen rund 430 Euro zusammen, die am Montag dem Kinderförderfonds im Kreis Rendsburg-Eckernförde übergeben wurden. Die "Adventsbande", das sind 13 Kinder im Alter von zehn bis 13 Jahren, die sich ursprünglich als Piratenchor zusammengefunden hatten. Jetzt vor Weihnachten kam Chorleiter Jörg Lütjohann auf die Idee, mit dieser Benefizaktion die wohltätige Schatzkiste zu füllen. Rund 20 Mal trat der putzmuntere Chor in witzigen Kostümen vom Tannenbaum über den Schneemann bis zur Lebkuchenfrau in der Innenstadt und auf dem Weihnachtsmarkt auf. Der Erlös, der vom Eckernförder Stadtmarketing auf 500 Euro aufgerundet wurde, geht jetzt an den Kinderförderfonds. Dieser wurde Anfang des Jahres im Kreisgebiet von der Arbeiterwohlfahrt, dem Sozialverband sowie mehreren Kinder- und Jugendorganisationen als Initiative gegen Kinderarmut ins Leben gerufen. Unterstützt wird der Fonds vom Kreis sowie den Städten Eckernförde und Rendsburg. "Ganz toll" findet es Martin Klimach-Dreger, wenn sich Kinder für Kinder engagieren, denn der Hilfsbedarf sei groß... |
| Kieler Nachrichten vom 22.12.2009 |
| "Adventsbande" wünscht fröhliche Weihnachten |
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Die "Adventsbande" sorgt seit kurzem für Aufsehen in der Innenstadt. Die muntere Gruppe ist aus einer Eckernförder Ferienspaß-Aktion hervorgegangen und war ursprünglich ein Piratenchor. Rund ein Dutzend Kinder im Alter zwischen 10 und 13 Jahren hat jetzt im November ein Programm von zehn frischen, unverbrauchten Weihnachtsliedern - aus der Feder des Chorleiters Jörg Lütjohann - eingeübt, um damit während der Adventszeit in der Eckernförder Innenstadt und auf der Bühne des Weihnachtsmarktes aufzutreten. Die Mitglieder der "Adventsbande" ziehen weihnachtlich bunt kostümiert als Tannenbaum, Rentier mit Schlitten, Schneemann, Hirte, Schaf, Blauwichtel und Nikolaus durch die Vorweihnachtszeit und haben selbstverständlich auch Teddy in der Krippe dabei. Das eingenommene Geld geht als Spende an eine karitative Einrichtung. Als Piraten hatten sie noch für die eigene Schatzkiste gesungen. Als Begleitung des Gesanges kommen außer der Gitarre einige ungewöhnliche Instrumente zum Einsatz: Vibrazisch, Saitentamburin, Advents-Glockenspiel, Hirtenstab-Sistrum, Päckchen-Tubo und Geschenketrommel. In der zweiten Halbzeit des Advents gibt es nach (...) Sonnabend noch einen weiteren Auftritt in der Eckernförder Innenstadt und auf der Bühne des Weihnachtsmarktes (...). |
| Eckernförder Zeitung vom 14.12.2009 |
| Wenn der Tintenklecks "lebendig wird" |
| Jörg Lütjohann stellt sein Buch "Ich glaub nicht an Gespenster" vor |
"Stellt euch eine Situation vor, in der es garantiert nicht gruselt.", forderte Jörg Lütjohann seine Zuhörer vor der Vorstellung seines neuen Buches "Ich glaub nicht an Gespenster" in der Gemeindebücherei auf. "Die Hausaufgaben", war die spontane Antwort der Schüler. Wie von selbst entwickelte sich aus dem Dialog zwischen Lütjohann und seinen Zuhörern dabei aus einer eigentlich ganz alltäglichen Geschichte etwas Gruseliges, Unkalkulierbares. "Du malst dem Tintenklecks Flügel und als du dich kurz umdrehst, verschwindet der Klecks. Aus dem Augenwinkel nimmst du wahr, wie das tintenblaue Insekt unter der Zimmerdecke flattert. Mit einer Fliegenklatsche schlägst du danach, das Insekt zerplatzt, auf einmal flattern tausend kleine Tintenkleckse um dich herum." Mit diesen alltäglichen Ideen will Lütjohann seinen Lesern zeigen, wie Geschichten entstehen, wie sich aus dem eigentlich Normalen etwas Ungewöhnliches entwickeln kann. Zur Einstimmung hatte er seinen Gruselkoffer dabei, in dem er allerlei Musikinstrumente für ein kleines Gruselhörspiel bereithält. Ob die Kirchturmglocke, die Seufzergeister, Windstöße, Sumpfhühner und sogar Draculas Sargdeckel - alles konnte von den Anwesenden klanglich umgesetzt werden. So vorbereitet lauschten die Zuhörer der sich anschließenden Lesung aus Lütjohanns neuem Buch. Auch hier sind die Figuren Leute wie du und ich, die sich unter ungewöhnlichen Situationen beweisen müssen und damit zeigen, wie gruselig das Leben manchmal sein kann. Viele der Erfahrungen aus seiner langjährigen Tätigkeit als Lehrer an der Hohenwestedter Grund- und Hauptschule fließen in seine Geschichten ein. So setzt dieser Band die Gespenstergeschichten fort, die der Autor ursprünglich als Gute-Nacht-Geschichten für eine Klassenfahrt mit seiner letzten vierten Klasse geschrieben hatte. Die Kinder sind mittlerweile drei Jahre älter geworden, genau wie die Figuren in seinem neuen Buch nun überwiegend Teenager sind. |
| Hohenwestedter Zeitung vom 04.11.2009 |
| Jörg Lütjohann stellt sein neues Buch vor |
| Lesung heute Abend in der Gemeindebücherei |
"Ich glaub nicht an Gespenster" ist der Titel des neuen Buches von Jörg Lütjohann. Doch wer seine Geschichten liest, fängt an zu zweifeln, ob es dort wirklich immer mit rechten Dingen zugeht. Ob es um den Außenseiter Jochen geht, der eine mysteriösen Jungen kennen lernt, eine Klassenfahrt mit einer unheimlichen Begegnung oder um Vera, für die die Entscheidung für ein Tattoo böse Folgen hat - Jörg Lütjohann gelingt es, aus alltäglichen Begebenheiten spannende Geschichte entstehen zu lassen, die für Gänsehaut sorgen. "Ich hole mir meine Ideen aus dem Alltag", erzählt er, "meine Geschichten stehen mit einem Bein in der Realität und einem Bein in der Fantasie". Das Motiv der Angst sei dabei verbindend, denn es sei sehr konkret in beiden Welten zu finden. Ganz normale Kinder geraten in ganz reale Alltagssituationen und sehen sich plötzlich mit heiklen Gegebenheiten konfrontiert, für die sie eine Lösung finden müssen. "Ich möchte meine Leser gerne mitnehmen und ihnen zeigen, dass die normale Welt total gruselig ist", schmunzelt der Autor, dem man die Freude am Schreiben deutlich anmerken kann. Viele Impulse aus seiner langjährigen Tätigkeit als Lehrer an der Hohenwestedter Grund- und Hauptschule fließen dabei in seine Geschichten ein. Obwohl er eigentlich weiß, was er schreiben will, weiß Lütjohann vorher nie, wie die Geschichte sich entwickelt. "Meine Figuren verändern sich im Laufe des Schreibens, oft bin ich selbst gespannt, wo die Geschichte hinführt." Auch für sein neues Buch brachte der Autor das Manuskript zunächst handschriftlich zu Papier. "Ich ergänze oft etwas, schreibe auf der Rückseite weiter oder ich arbeite viel mit Pfeilen zu anderen Textstellen, das geht am PC lange nicht so gut", erklärt er... |
| Schleswig-Holsteinische Landeszeitung vom 29.10.2009 |
| Piraten mal ganz anders |
| 750-Euro-Spende für den "Weißen Ring" |
Gestern bewiesen Eckernfördes Piraten Peter Thietje und Jörg Lütjohann, dass sie nicht nur rauben und brandschatzen, sondern auch Geld spenden können. "Alles begann mit dem Piratenspektakel im Sommer", erklärt Oberpirat Thietje, der als WingTsun-Meister über Gewaltpräventionskurse Kontakte zur Opferhilfsorganisation "Weißer Ring" hat. Dass sich auch die Eckenrförder Bank an der Summe von 750 Euro beteiligte, liegt an Bankmitarbeiterin Kirsten Leichtfuß. Die ist seit dreieinhalb Jahren Mitglied in Thietjes WingTsun-Akademie und treibt seit sechs Jahren als Piratin in Eckernförde ihr Unwesen. Das Freibeutergeld entstammt dem Verkauf des Buches "Piratentage 2 - Der Schatz von Borby" von Autor Lütjohann. Es lieh dem diesjährigen Piratenspektakel den roten Handlungsfaden und fand beim Seeräuberfest viele Käufer. Pro Exemplar spendete Lütjohann einen Euro. Wie wichtig solche Aktionen sind, erklärt Uwe Rath vom "Weißen Ring": "Die Anzahl der Gewaltdelikte nimmt zu. Da wir keine staatlichen Gelder beziehen, sind wir auf Mitgliedsbeiträge, Vermächtnisse und eben Spenden angewiesen." |
| Eckernförder Zeitung vom 23.10.2009 |
| Nach erbittertem Gefecht: Der Schatz von Borby ist gehoben |
| Tausende Zuschauer verfolgten Seeschlach zwischen Käpt'n Piet und Käpt'n Nepomuk um den Schatz von Borby / Die Geschichte des Piratenspektakels fesselte den Seeräuber-Nachwuchs |
Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte lang war es verschollen: das dritte Stück der großen Schatzkarte, die den Weg zum Schatz von Borby weist. Diese moderierte Geschichte von Autor Jörg Lütjohann war es, die die Besucher des Piratenspektakels besonders fesselte und sich als roter Faden durch das ganze Wochenende zog... Mehrere tausend Zuschauer säumten Hafen nebst Holzbrücke und wurden Zeugen, als die beiden Kapitäne am Heck der "Jachara" aufeinander trafen. Die Säbel schwirrten durch die Luft, beide kämpften mit viel Herzblut - und beide gingen gleichzeitig über Bord... |
| Eckernförder Zeitung vom 17.08.2009 |
| Piraten erobern alle im Sturm |
| Dreitägiges Spektakel lockte geschätzte 100 000 Besucher - Höhepunkt war für viele die große Seeschlacht |
... Tatsächlich ist die Inszenierung mit Piratenkämpfen an Bord der Hansekogge Ubena von Bremen und der Jachara für viele ein Höhepunkt des Spektakels. Den Showcharakter unterstreicht vorsichtshalber Jörg Lütjohann: "Glaubt nicht alles", rät der pensionierte Lehrer, der mit seinem Roman "Der Schatz von Borby" eine Vorlage gegeben hat. Für ihn geht es anschließend durch die Innenstadt, um mit seinen Jungpiraten das Ergebnis eines Aktion Ferienspaß-Projektes vorzuführen, sprich: in passendem Outfit muntere Lieder aus eigener Feder zum besten zu geben... |
| Kieler Nachrichten vom 17.08.2009 |
| Kinder, hebt den "Schatz von Borby"! |
| Roman dient als roter Faden beim Piratenspektakel |
... Wie Käpt'n Piet alias Peter Thietje verriet, wird sich in diesem Jahr alles um den "Schatz von Borby" drehen. Den Piraten ist nämlich das gleichnamige Buch von Jörg Lütjohann in die Hände gefallen, in dem von einem sagenhaften Schatz die Rede ist... Mit dabei sind auch Enter-Egon mit seinen magischen Schwertern und Jörg Lütjohann, der aus seinem Buch liest. Das wird es im Anschluss auch zu kaufen geben - mit Widmung und Autogramm des Autors. Ein Teil des Erlöses kommt dem "Weißen Ring" zugute, der Gewaltopfer betreut. |
| Förde Express vom 12.08.2009 |
| Sieben Geschichten zum Gruseln |
| Kinderbuchautor Jörg Lütjohann stellte sein neues Buch "Es gibt keine Gespenster" in der Stadtbücherei vor |
"Es gibt keine Gespenster" - so heißt das neue Buch von Jörg Lütjohann, der den Eckernfördern auch durch seine Romane "Piratentage" und "Piratentage 2" bekannt ist. Der ehemalige Lehrer aus Hohenwestedt hat nun sein drittes Kinderbuch herausgegeben. Darin sind sieben Geschichten zum Gruseln für kleine Leute. Bei den Kinder- und Jugendbuchwochen in der Stadtbücherei Eckernförde las er daraus vor. Nur sechs Kinder waren gekommen, doch davon ließ sich Lütjohann nicht beirren. Mit seinem selbstgeschriebenen Grusellied stimmte er seine Zuhörer ein und gab dann die Geschichte von Karina und Lars zum Besten, die sich von einer Führung durch eine Burg absetzen, um im Keller des alten Gemäuers ein bisschen herumzustöbern. Eingeschlossen in einem Verlies machen sie die Bekanntschaft von einem Blinden, der sich schnell als der Jahrhunderte alte Urahn des Burgbesitzers herausstellt. Wie gut, dass er zu Staub zerfällt, bevor etwas passiert. Lütjohanns neues Buch ist einer seiner letzten Klassen gewidmet. "Meine Schüler sollten sich als Sprachaufgabe Gruselgeschichten ausdenken", erzählt Lütjohann. "Die meinten dann aber, dass ich dann auch eine Geschichte schreiben müsse." Das tat Lütjohann, und so entstand ein ganzes Buch von 130 Seiten. Die Kinder in der Bücherei jedenfalls mochten die Erlebnisse von Carina und Lars, nicht zuletzt weil Lütjohann es zwar schafft, eine für Kinder gruselige Atmosphäre aufzubauen, ohne aber das Blut aus den Buchdeckeln triefen zu lassen. Das Buch ist im Mohland-Verlag erschienen und im Buchhandel erhhältlich. |
| Eckernförder Zeitung vom 21.11.2008 |
| Deutschlehrer mag Gespenster |
| Ein Deutschlehrer lässt sich von seinen Schülern inspirieren und schreibt Bücher - diesmal eins über Gespenster. |
Hohenwestedt/gbb - Mit seinen kreativen Ideen hat Jörg Lütjohann schon zahlreiche Schülergenerationen begeistert. Ob selbst gebaute Musikinstrumente, Theaterstücke oder Lieder - alle Ideen entwickelte er mit seinen Schülern. "Es gibt keine Gespenster" heißt nun sein neues Projekt, das im Unterricht entstand. Die Schüler forderten ihn auf, selber eine Gruselgeschichte zu schreiben. Die Idee gefiel dem engagierten Deutschlehrer und kurzerhand entstand eine kleine Sammlung von Gespenstergeschichten, in denen Schulkinder auf einer Klassenfahrt in einem alten Gemäuer allerlei Gruseliges erleben. "Ich möchte mit meinen Geschichten ganz bewusst Wege in die Phantasie eröffnen, die aber ihren Rahmen in der Realität behalten", erklärt Lütjohann, der hofft, so auch junge Menschen für das Lesen zu begeistern. "Es gibt keine Gespenster" ist bereits das dritte Buch, das Jörg Lütjohann geschrieben hat. 2003 erschien Band 1 eines Piratenromanes, der in Eckernförde spielt, ein Jahr später wurde die Fortsetzung veröffentlicht. Für die Ideen zu seinen Romanen lässt er sich von Alltagssituationen inspirieren, egal, ob beim Einkauf in der Warteschlange an der Kasse, bei der Arbeit im Garten oder bei ähnlichen Tätigkeiten. Seine Ideen sammelt er auf Zetteln, aus denen sich dann irgendwann Geschichten zusammenfügen. Dabei schreibt er alles per Hand, versehen mit zahlreichen Pfeilen, Ergänzungen und Änderungen. "Ich muss es dann nur relativ schnell abtippen," schmunzelt er, "sonst verstehe ich selbst nicht mehr, was ich meinte." Auch das Titelbild für sein Gespensterbuch hat er selbst entworfen. Die Grundlage bildeten zwei Tuschbilder, die dann eingescannt und am PC zusammengefügt wurden. Für seine ehemaligen Schüler dürfte das Buch ein besonders Vergnügen sein, denn die eine oder andere Situation wird ihnen vermutlich bekannt vorkommen. Eine Leseprobe ist auf der Homepage www.joerg.luetjohann.net zu finden. Für den Winter plant Lütjohann schon eine Fortsetzung, außerdem arbeitet er an seinem neuen Band "Eckernförde - die dunklen Seiten", für die er Sagenhaftes und Gruseliges aus der Geschichte der Ostseestadt recherchiert.
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| Schleswig-Holsteinische Landeszeitung vom 24.06.2008 |
| Vor dem Auftritt Nachtschicht an der Nähmaschine |
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Computertische, Kuschelecke oder Bücherregale sind in Grundschulklassen heute keine Ausnahmen mehr. Wenn aber Garderobenständer mit den unterschiedlichsten Kostümen beladen mitten im Klassenraum stehen, dann kann es sich nur um die Klasse von Jörg Lütjohann handeln. Bereits zum zweiten Mal nahm er mit seiner 4c am Kreistheatertag in Eckernförde teil, die nötige Routine dafür erwarben die Kinder durch Aufführungen vor Eltern und Mitschülern. "Schauspielern bringt Spaß!" darüber waren sich die Viertklässler einig... Auch in ihrem aktuellen Stück "Hans mit der Gans oder die traurige Prinzessin" sorgt Lütjohann durch liebevolle Gestaltung der Kostüme und Requisiten für eine überzeugende Präsentation seiner Akteure... Da wird dann vor einer Aufführung schon mal eine Nachtschicht an der Nähmaschine eingeschoben, denn auch alle Kostüme fertigt Lütjohann selbst. Erschwert wurden die Proben in diesem Jahr davon, dass immer wieder Kinder krank waren, nur selten waren bei den Proben alle Rollen besetzt, kurzfristig mussten tragende Rollen von anderen übernommen werden. Doch die Schüler haben mittlerweile so viel Routine, dass das kein wirkliches Problem darstellte. Von einem ganzen Fanclub aus Eltern, Geschwistern und Großeltern wurde die 4c nach Eckernförde begleitet... |
| Schleswig-Holsteinische Landeszeitung vom 21.03.2007 |
| Was für ein Theater! |
| Theatertag in Eckernförde: Zehn Ensembles mit über 100 jungen Tänzern und Schauspielern zeigten in einem sechsstündigen Programm, wie viel künstlerisches Potenzial im Kreis Rendsburg-Eckernförde lebendig ist. |
| Viel Applaus heimsten die Jungen und Mädchen der Klasse 4c aus Hohenwestedt ein. Gemeinsam mit ihrem Lehrer und "Regisseur" Jörg Lütjohann fanden sie heraus, wie man aus verschiedenen Märchen eines macht und das alles mit dem Ziel, eine traurige Prinzessin wieder zum Lächeln zu bringen. Eine zauberhafte Aufführung entstand mit echten Musikanten, mit wirklichen Tänzern und Jongleuren, mit Bettlern, König, Hofstaat - und ganz viel Herz. |
| Schleswig-Holsteinische Landeszeitung vom 20.03.2007 |
| Weihnachtsmann jetzt ganz up to date |
| Viertklässler präsentierten "Oh du fröhlicher Weihnachtsstress" von Jörg Lütjohann |
Wie wäre es wohl, wenn der Weihnachtsmann all die gängigen Kinderwünsche nach Handy, Computer, Playstation oder Mp3-Player nicht erfüllen könnte, weil er gar nicht weiß, was sich hinter diesen Begriffen verbirgt? Dass die Kinder einen Heidenspaß daran hatten, dem Weihnachtsmann all das zu erklären und ihn damit "up to date" zu bringen, kann sich sicherlich jeder gut vorstellen. Mit viel Begeisterung am Spiel brachten die Schüler der Klasse 4c der Hohenwestedter Grund- und Hauptschule genau diesen Gegensatz zwischen dem traditionellen Weihnachtsfest mit alt überlieferten Bräuchen und der modernen technisierten Welt in ihrem Theaterstück "Oh du fröhlicher Weihnachtsstress" zum Ausdruck. Wie schon zahlreiche andere Theaterstücke hatte Klassenlehrer Jörg Lütjohann auch dieses Stück wieder selbst geschrieben. Für die Kinder ein deutlicher Vorteil, denn sie konnten sich in den Proben immer besser in die Personen der Handlung hineindenken, da sie vom Autor mit viel Liebe zum Detail mit Hintergrundinformationen über die einzelnen Figuren versorgt wurden. Und diese waren sehr am Leben der Kinder orientiert, so wie beispielsweise die griesgrämige Nachbarin, die sich oft über die lauten Kinder ärgert und sich kaum noch daran erinnern kann, selbst einmal Kind gewesen zu sein. Gemeinsam gelingt es schließlich dem Weihnachtsmann und seinen Wichteln, doch noch alle glücklich zu machen und den Glauben an das Weihnachtsfest auch für die Erwachsenen wieder lebendig werden zu lassen. Nur 14 Tage probte Lütjohann mit seiner Klasse für dieses Stück, das in der vergangenen Woche zunächst quasi als Generalprobe am Vormittag vor Mitschülern und abends dann vor Eltern und Verwandten aufgeführt wurde. Aber damit nicht genug: In dieser Woche ist die Theater begeisterte Klasse gleich zweimal für Vorstellungen in der Fachklinik Aukrug engagiert, um dort mit ihrem fröhlichen Stück die Patienten auf Weihnachten einzustimmen.
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| Schleswig-Holsteinische Landeszeitung vom 20.12.2006 |
| Junge Talente zünden großes Theaterfeuerwerk |
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Zehn Bühnen aus dem Kreisgebiet gaben am Sonntag ihr bestes: Volles Programm, volles Haus und die zahlreichen Zuschauer voller Begeisterung. Viele hielten durch vom frühen Nachmittag bis in den späten Abend. Sven Wlassak, Karl-Heinz Groth und Klaud Schnaase, die drei Organisatoren vor Ort, lobten Können und Disziplin der vielen Schauspieler. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist fest geplant. Es war schon erstaunlich, wie reibungslos alles klappte. Zehn Theatergruppen und Laienspielbühnen aus dem gesamten Kreisgebiet fackelten ein abwechslungsreiches und zumeist anspruchsvolles Programm ab. Das ging Schlag auf Schlag. Die kurzen Umbauphasen zwischen den einzelnen Schauspielgruppen ließ die "Putzfrau"-Moderatorin "Frau Pamms" noch kürzer erscheinen. ... Mindestens genauso viel Beifall erhielten die spielbegabten Kids aus der Klasse 3c, Hohenwestedt. Ihr Lehrer hatte die Bremer Stadtmusikanten neu gedichtet und vertont. Die Darstellung hatte Charakter, der Inhalt ging zu Herzen, die Rollenbesetzung hätte nicht besser sein können. ... |
| Schleswig-Holsteinische Landeszeitung vom 15.03.2006 |
| Beste Spiellaune beim 15. Kreistheatertag in Eckernförde |
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| Beim mittlerweile 15. Kreistheatertag gaben gleich zehn Amateur-Gruppen aus dem Kreisgebiet Einblicke in ihre Arbeit. Die Akteure in bester Spiellaune, das Publikum in der über sechs Stunden gut besuchten Aula das Eckernförder Schulzentrums begeisterungsfähig - das konnte sich sehen lassen. ... "Auf nach Bremen!" hieß es mit der Klasse 3c der Grund- und Hauptschule Hohenwestedt. Unter Leitung von Lehrer Jörg Lütjohann, der für Musik und Text des Singspiels verantwortlich zeichnet, präsentierten die Schüler eine fabelhafte Variante der "Bremer Stadtmusikanten". ... |
| Kieler Nachrichten vom 14.03.2006 |
| Auf den Spuren von Tim und Anja |
| Kleine Piraten suchten mit Romanautor Jörg Lütjohann einen Schatz |
Der Abenteuerroman "Piratentage" von Jörg Lütjohann spielt in Eckernförde. Tim und Anja heißen die Hauptfiguren, die durch einen Zeitsprung Abenteuer im Eckernförde der Piratenzeiten erleben dürfen. Die Teilnehmer der Ferienspaßaktion "Auf den Spuren von Tim und Anja" besuchten als Piraten verkleidet die Schauplätze aus dem Buch und lösten Quizaufgaben. "Vielleicht", so verriet Jörg Lütjohann, der als Autor die Aktion leitete, "finden wir sogar einen Schatz". Hochmotiviert von dieser Ankündigung ging es auf eine Wanderung durch die Altstadt Eckernfördes, auf der Jörg Lütjohann den Seeräuberkindern erklärte, was sich in den vergangenen Jahrhunderten in der Stadt alles geändert hat. Um die Nicolaikirche zum Beispiel war ein Friedhof und auch der Anker war noch nicht da. Ein Besuch auf einem Traditionssegler durfte für die kleinen Piraten selbstverständlich nicht fehlen. Mutig wie echte Seeräuber durchstöberten sie das Deck, bis sie gefunden hatten, wonach sie suchten: einen Schatz. Jörg Lütjohann hatte nicht gelogen. Für jeden Teilnehmer gab es zwei Maoam-Päckchen, zwei Goldstücke und einen roten Edelstein. (Carolin Girmann) |
| Eckernförder Zeitung vom 30.07.2005 |
| Lesefest lockte 500 Besucher in die Stadtbücherei |
| ... "Die ganze Atmosphäre ist so schön locker, nicht so steif-literarisch", fasst Hans-Jürgen Simon, Leiter der Stadbücherei, seine Eindrücke während der ersten Lesenacht in der Stadtbücherei zusammen. |
... Was ist ein "Schwumbel im Drotten"? Der Autor Jörg Lütjohann lächelt vielsagend, gibt die Antwort aber nicht preis. Die Bedeutung des experimentellen Prosatextes muss sich der Zuhörer schon selbst erschließen. Nur so viel: "Mein Kollege Goethe hat ja auch schon viele Wortschöpfungen erfunden. Aber ich denke, ich habe ihn heute geschlagen", kalauert Lütjohann, aus dessen Feder auch der mittlerweile zweiteilige Roman "Piratentage" stammt, am Ende seiner Lesung aus unveröffentlichten Werken. Vier Autoren gaben an diesem Abend einen Einblick in ihr vielfältiges literarisches Schaffen... |
| Eckernförder Zeitung vom 23.05.2005 |
| Literaturpiraten auf Zeitreise |
| Die Klasse 6 der Eckernförder Fritz-Reuter-Schule ist nicht immer die ruhigste. Doch gestern lauschten die 26 Schüler mucksmäuschenstill den Erzählungen von Jörg Lütjohann, Autor der Kinder- und Jugendbücher "Piratentage" und "Der Schatz von Borby". |
Da, wo sich die Besucher des Eckernförder Wochenmarktes heute erleichtern können, waren vor 300 Jahren noch die Arrestzellen des Hafenortes. Tim und Anja bekommen das am eigenen Leib zu spüren: Auf einer Reise durch die Zeit landen die beiden Schüler im Eckernförde des Jahres 1713. Wegen der Piratentage hatten sich die beiden als Freibeuter verkleidet und werden nun prompt für Piraten gehalten und ins Gefängnis gesteckt. Und damit nimmt ein Abenteuer seinen Lauf, das sich die beiden Freunde nicht hätten träumen lassen. "Piratentage" heißt das Buch, das die Geschichte von Tim und Anja erzählt, und das die Klasse 6 der Fritz-Reuter-Schule zurzeit im Deutschunterricht behandelt. "Die Schüler haben sich das Buch selbst ausgesucht", so Deutschlehrerin Petra Eggers. Um einen umfassenden Einblick in das Werk zu bekommen, lud die Klasse den Autor Jörg Lütjohann in die Schule ein. Der kam prompt, las vor, sang mit den Schülern Piratenlieder und stellte sich den Fragen der 12- bis 13-Jährigen. Wie er auf die Idee zu dem Buch gekommen sei, wollte einer wissen. Für die Antwort musste der Hohenwestedter tief Luft holen: "Als Grund- und Hauptschullehrer gebe ich (...) zum Abschied meinen vierten Klassen ein Musical unter ständig wechselndem Motto." 1998 war das Motto "Piraten" dran, Lütjohann recherchierte und stieß auf die Piratentage in Eckernförde. Das Ostseebad hatte es ihm so angetan, dass er seither regelmäßig die Stadt besucht. Mittlerweile ist er sogar Mitglied im Altstadtverein (...) "In meiner weiteren Recherche über die Piratenvergangenheit von Eckernförde fand ich (...) eine große Lücke, die ich mit meiner eigenen Geschichte stopfen wollte", so Lütjohann. Heraus kam vor drei Jahren das Buch "Piratentage", für dessen Recherche der Autor länger gebraucht hat, als für das Schreiben des Buches selbst. Im Folgeroman "Der Schatz von Borby" geht es um den Raub der Borbyer Kirchenkasse von 1713. Die Schüler dankten dem Autor für sein Erscheinen und seine lockere Art, mit Gesang und starker Stimme den Unterricht zu beleben. |
| Eckernförder Zeitung vom 25.01.2005 |
| Frische Literatur am Ostseestrand gelandet |
| 5. "Eckernförder Strandgut" in der Frühstücksbühne vorgestellt / 54 Beiträge von 16 Eckernförder Autoren |
Am Mittwoch waren sie fertig gedruckt. Am Sonnabend wurden sie in der "Frühstücksbühne" mit einem Gläschen Rotkäppchen-Sekt begossen, ganz ohne großes Aufheben im Kreise der Autoren. Das Literaturmagazin "Eckernförder Strandgut" ist nach vierjähriger Pause nun endlich zum fünften Mal erschienen. Elf der 16 Mitwirkenden nahmen das neue Heft in Augenschein. Sandfarben ist es, passend zum Titel der Reihe, mit Illustrationen von Marianne Tralau, "das gefällt uns", sagten sie. 54 Texte, Lyrik und Prosa, sind in dem Heft zu finden. Amüsant oder nachdenklich, vom Meer wie Edith Grünauers Gedicht "Der erste Badegast" oder ihre Kurzgeschichte "Endlich im Hafen", Botanisches, wie Dolly Steffens "Junifarben" und "Ende August", Menschliches, wie Heinrich Mehls "Fußgängerzone" oder Jörg Lütjohanns "Sandora" [...] Es ist ein Literaturmagazin zum Festlesen oder zum Stöbern, an Adventsnachmittagen oder für zwischendurch, das sich durch Vielfalt und Qualität auszeichnet. [...] Diese Sammlung frischer Texte kann nun in den Eckernförder Buchhandlungen, am Kiosk an der Post und in der Stadtbücherei für fünf Euro erworben werden. |
| Eckernförder Zeitung vom 30.11.2004 |
| Malstunde mit Inspiration |
| Autor Jörg Lütjohann las aus "Piratentage 2" vor |
| Dicht gedrängt ging es gestern nicht nur am Strand zu, auch in der Bürgerbegegnungsstättte herrschte Hochbetrieb. Zur Malstunde mit dem Buchautor Jörg Lütjohann waren gut 30 Kinder bis 14 Jahre gekommen, um inspiriert durch Lütjohanns Vorlesen am Malwettbewerb "Kleine Piraten" der Eckernförder Zeitung, unterstützt durch den Wirtschaftskreis Eckernförde, teilzunehmen. Lütjohann, der gerade den zweiten und letzten Band von "Piratentage - Der Schatz von Borby" herausgegeben hat, zeigte sich sehr erfreut über das große Interesse der Kinder. Während er las oder auch zur Gitarre griff und sang, gestalteten die Teilnehmer ihre Wettbewerbsbeiträge. [...] |
| Eckernförder Zeitung vom 07.08.2004 |
| Piraten kommen als Buchhelden |
| Buchautor Jörg Lütjohann stellte zweites Piratentagebuch vor / Lesungen bei Piratentagen vom 20. bis 22. August |
Bei der Vorbereitung eines Piraten-Musicals für seine vierte Klasse entdeckte Jörg Lütjohann die Eckernförder Piratentage, die jährlich im August im Ostseebad stattfinden. Die Stadt und das Thema "Piraten" haben ihn seitdem nicht mehr losgelassen. Mit seinem Abenteuerroman "Piratentage" präsentierte er sich im Juni 2003 erstmalig der Öffentlichkeit in gedruckter Form. Dieses Jahr erscheint die Fortsetzung "Der Schatz von Borby" im Mohland Verlag, während der erste Band seine zweite Auflage erlebt. Mit Neugier und Fantasie begann Lütjohann die Eckernförder Geschichte zu erkunden. Aber, was die Piraterie betraf, schien eine Lücke zu klaffen. Irgendwann kam ihm die Idee, diese Lücke mit seiner Vorstellungskraft zu füllen. So entstanden die ersten Zeilen zu seinem Kinder-Abenteuerroman "Piratentage". Seine Abenteuerkinder sind Kinder aus dem wirklichen Leben, die, zwar etwas idealisiert dargestellt, über sich hinauswachsen und mit Mut und Tatkraft den Gefahren standhalten. Kleine Abenteurer jeden Alters, die genauso wie die Romanfiguren "Tim und Anja" mit beiden Beinen im Leben stehen, werden sich und ihre Fantasie in Lütjohanns Büchern wiedererkennen. Die Bücher sind aber auch lesenswert für alle, die aus diesem Alter schon lange heraus sind. Denn es wird erheblich mehr geboten als spannende Abenteuergeschichten: Manche feinsinnige Spitze, die an die kabarettistische Vergangenheit des Autors erinnert, wird sich erst dem reiferen Abenteurer ganz erschließen. Zudem ist der historische Hintergrund der Geschichten solide recherchiert und berücksichtigt die zugänglichen Quellen. "Ich denke, dass sich bei aller Fabulierlust auch meine Zuneigung zu Eckernförde in dem Buch manifestiert, was sicherlich auf den Leser zurückwirkt: Kinder werden ihre Stadt mit neuen Augen sehen, Erwachsene die lokalen und historischen Anspielungen genießen, Touristen Bereicherung und Souvenir ihres Urlaubs begrüßen", so Lütjohann zu der Zielgruppe seiner Abenteuerromane. Auch für Leser, die Eckernförde kennen oder kennen lernen wollen, ist die Lektüre besonders reizvoll: Die beschriebenen Schauplätze sind auch heute noch fast unverändert zugänglich. Mit dem in den Büchern enthaltenen historischen Stadtplan können die Leser sich auf die Spuren der Schauplätze begeben und so Eckernförde auf eine ganz besondere Art und Weise kennen lernen. |
| Eckernförder Zeitung vom 05.08.2004 |
| "Der Schatz von Borby" liegt in den Buchläden |
| Zweiter Teil des Piratentage-Romans ist jetzt fertig |
Rechtzeitig, bevor wilde Gesellen am 20. August wieder ein Volksfest in Eckernförde anzetteln, hat Jörg Lütjohann den zweiten Teil seines Kinder-Abenteuer-Romans über die Piratentage veröffentlicht. "Der Schatz von Borby" liegt jetzt druckfrisch in den Buchhandlungen. Auf dem Altstadtfest am Wochenende konnten Interessierte bereits eine Lese-Kostprobe der Piratengeschichten Lütjohanns erleben. Der vergangenes Jahr erschienene erste Teil, "Piratentage", begleitet die beiden Kinder Tim und Anja auf einer Zeitreise, die sie mit dem Böllerschuss einer Kanone urplötzlich von dem Eckernförder Piratenfest in die Historie versetzt. Aus Spaß wird bitterer Ernst: Die Stadtwache hält sie für Piraten und verhaftet sie. Ihre Flucht endet auf einem Seeräuberschiff. In Teil zwei seiner Abenteuer-Geschichte nimmt Lütjohann seine Leser wieder mit auf die Reise in die Vergangenheit. Ein Schatz, der 1713 in der Eckernförder Bucht versenkt worden sein soll, lässt Tim und Anja nicht ruhen. Aber auch der glatzköpfige Piratenkapitän hat davon Wind bekommen, und der zwielichtige Piet wird zur großen Gefahr. [...] Eine fantastische Abenteuer-Geschichte vor realistischem Hintergrund - das war der Rahmen, den sich Lütjohann für seine Piratentage-Bücher gesteckt hatte. "Die lokalen und historischen Fakten mussten einer kritischen Prüfung standhalten", formuliert der Autor seinen Anspruch. Deshalb dauerten die Recherchen auch länger als das Niederschreiben der Geschichten. Spielen sie auch im heutigen und historischen Eckernförde, so sind "Piratentage" und "Der Schatz von Borby" dennoch keine Insider-Bücher. "Die Sprache der Fantasie ist überregional." [...] |
| Kieler Nachrichten vom 03.08.2004 |
| Piraten entern Kiel |
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| Es wird ein Überfall der besonderen Art. Am Freitag, 7. Mai, entern die Piraten mit einem kräftigen Kanonendonner das Gelände An der Hörn. Sie kreuzen mit ihrem Schiff "Jacob Meindert" vor der "Halle 400" auf, um dort bis Sonntag einschließlich die "Piratentage Kiel" zu feiern. Ein bunter Piratenmarkt lädt zum Verweilen ein. Auf einer Open-Air-Bühne geben verschiedenen Bands - darunter "get hip", "Die Piraten", "Remember" sowie die Kinder-Rockband "Radau" den Ton an. Und weil Piraten nicht nur an Land aktiv sind, können die Gäste auch mit den Freibeutern zu Segeltörns aufbrechen. Sie legen beispielsweise am Sonnabend und Sonntag um 11 und 15 Uhr ab. An Kinder von 9 bis 12 Jahre richtet sich beispielsweise am Sonntag die Lesung von Jörg Lütjohann, der um 9.30 Uhr sein Buch "Piratentage" auf der "Jacob Meindert" aufschlägt. Das genaue Programm ist im Internet unter www.piratentage.de zu finden. |
| Kieler Nachrichten vom 06.05.2004 |
| "Piratentage" auch als Buch sehr gefragt |
| Jörg Lütjohann stellt sein Buch auf der "Ide Min" vor |
Eckernförde - Ein Buch mit dem Titel "Piratentage" zu den "Eckernförder Piratentagen" auf einem Schiff vorzustellen - gibt es eine bessere Gelegenheit und ein passenderes Szenario? Wohl kaum, anders lasst sich schwer die Resonanz auf Jörg Lütjohanns Lesung am Sonnabend erklären: Dichtes Gedränge herrschte an Bord der "Ide Min", wo vor allem die jungen Zuschauer gebannt an den Lippen des Autoren hingen, der aus seinem spannenden Roman las. Das Zuhören machte Appetit auf mehr, so dass sich im Anschluss viele neue Fans ein Exemplar des Buches sicherten - dessen erste Auflage bereits fast vergriffen ist, wie Lütjohann verriet. Der Autor seinerseits nahm den Ansturm spontan als Anlass, gleich am nächsten Tag zu einer weiteren Lesung an gleicher Stelle einzuladen - besonders deswegen, weil er am Sonnabend "eine Menge Kinder wieder abweisen musste", wie er erklärt. Übrigens ist nicht alles "Seemannsgarn" im Roman des Hohenwestedter Lehrers: Ein halbes Jahr lang recherchierte Lütjohann - angeregt von einem Zeitungsbericht über die "Piratentage" - so dass viele historische und lokale Pakten aus Eckernförde mit in seine fantasievolle Geschichte einfließen. Natürlich gibt es das Ende Mai im Mohland-Verlag erschienene Buch nicht nur zu den "Piratentagen" am Hafen, sondern in jeder Buchhandlung. |
| Kieler Nachrichten vom 19.08.2003 |
| Rauhe Kerle schön verpackt |
| Jörg Lütjohann stellte seinen Roman "Piratentage" vor |
Mucksmäuschenstill ist es in der Kajüte des Piratenseglers "Ide Min". Grimmig blicken die Piraten um Peter Thietje in die Runde. Jörg Lütjohanns sonore Stimme erfüllt den Raum und rund 30 Kinder lauschen ihr gespannt. Er erzählt die Geschichte von Anja und Tim, wie sie als ganz normale Besucher bei den Eckernförder Piratentagen unversehens in der Vergangenheit landen und es plötzlich mit echten Piraten zu tun bekommen. Tim und Anja sind die beiden Hauptfiguren in dem Roman "Piratentage", der ersten Buchveröffentlichung des Hohenwestedter Grundschullehrers. Mal gelassen, mal aufbrausend ahmt er die schroffe Piratensprache nach, und wenn er sein selbstkomponiertes Piratenlied anstimmt, dann übertönt er glatt die mitgrölenden Piraten: "Holzbein, Augenklappe, Enterbeil und Messer: wenn du uns siehst, dann verzieh dich besser! Lauf um dein Leben, schau nicht zurück, sonst wirst du unser Beutestück!" Sofort singen die Kinder begeistert mit. Dann geht es auch schon weiter in der aufregenden Geschichte, die sogar nachweisbare historische Personen und Fakten einbezieht. So erfahren die jungen Zuhörer, dass die öffentlichen Toiletten gegenüber der St. Nicolai-Kirche einst als Gefängniszellen dienten. Gleichzeitig stellt das Buch Eckernförde als wahres Piratennest dar. Ganz bewusst hat Jörg Lütjohann munter Historie und Prosa vermischt: "Es gibt Lücken in der Stadtgeschichte. Und solche Lücken sind für die Phantasie eben ganz gut." |
| Eckernförder Zeitung vom 18.08.2003 |
| Seeräuber-Geschichte für groß und klein |
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Was wäre eigentlich, wenn es bei den Eckernförder Piratentagen, die vom 15. bis 17. August wieder Tausende an die Förde locken werden, einen kleinen Zwischenfall gäbe? Zum Beispiel, wenn ein Junge und ein Mädchen wie Tim und Anja bei einem der Kanonenschüsse mit durch die Luft gewirbelt würden und in der Vergangenheit landeten? Genau das passiert bei Jörg Lütjohann. Die beiden Schüler geraten in die Gewalt eines Seeräuberhauptmanns, der es auf eine Kiste Gold, die Borbyer Kirchenkasse, abgesehen hat, die in den Tiefen der Ostsee auf ihn warten soll. Mehr als einmal wird ihre Situation brenzlig, mehr als einmal retten sich die Kinder unerwartet durch eine List. Das Buch vom Lehrer und Piratentage-Fan Lütjohann verwebt Legende, historische Fakten und Abenteuer-Fantasien. Es geht nach 190 spannenden Seiten gut aus - womit es sich auch für kleine Seeräuber eignet. Mit dem ein oder anderen Augenzwinkern in Richtung der Erwachsenen, werden sich auch die Vorleser angesprochen fühlen. [...] |
| Schleswig-Holsteinische Landeszeitung vom 19.07.2003 |
| Lesart zu Wasser und zu Lande |
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| Zum Auftakt geht die zweite Lesart-Reihe hinaus aufs Meer. Mit der [...] MS Borby wird das Publikum nicht nur in die Weiten der See gelockt, auch die literarische Reise gruppiert sich rund um die Eckernförder Bucht. Heimische Autoren wie Wilhelm Lehmann, Detlev von Liliencron, Gustav Falke, Dolly Steffen, Jörg Lütjohann, Roswitha Ceglars und Ilse Behl kommen neben vielen anderen zu Wort. Sprachlich und szenisch vorgetragen von dem Hamburger Sprechspieler Gerald Friese der bei kleineren Auftritten schon die Ohren und Herzen des Eckernförder Publikums erobert hat. [...] |
| Eckernförder Zeitung vom 18.07.2003 |
| Piratentage: Ein Jugendroman |
| Jörg Lütjohann hat ein Buch für Kinder geschrieben: "Piratentage" spielt in Eckernförde |
Piratentage. Ein Buch mit diesem Titel kann doch eigentlich nur in Eckernförde spielen. Aber nur in unserem heutigen Eckernförde, denn mit historischen Piraten war es wohl etwas dünn gesät in den alten Zeiten, oder? Wer bisher glaubte, die Grundlage der Piratentage sei ausschließlich Marketing, wird von Jörg Lütjohann eines Besseren belehrt. Der Hohenwestedter Grundschullehrer zeigt in seinem Roman für Kinder und andere Abenteurer, dass es wohl doch Piraten gegeben haben muss, denn was für ein großer Segler ist es sonst, der in Sichtweite der Küste im Jahre 1783 ankert? Tim und Anja, die es unvermutet von den Eckernförder Piratentage in die historische Vorzeit verschlagen hat, merken schnell, welch raue Gesellen auf dem Boot sind. Liegt es an ihrer gelungenen Kostümierung, die sie stilecht zu den Piratentagen angelegt haben, oder verwechselt man sie? Tim und Anja werden von der Stadtwache verhaftet und landen im Arrestraum des alten Rathauses. Der Alte, der grässliche Piratenkapitän, scheint etwas von ihnen zu wollen, denn er verhilft ihnen zur Flucht. Aber die beiden geraten vom Regen in die Traufe. Der Alte ist sehr zwielichtig. Sie müssen also versuchen, vom Schiff zu fliehen (...) - können die beiden wieder in das heutige Eckernförde zurückgelangen? Jörg Lütjohann lässt in seinem Roman das alte Eckernförde kenntnisreich mit vielen Details wiedererstehen. Nebenbei wird der Leser in die Welt der Piraten eingeführt und erfährt, wie es an Bord bei den rauen Gesellen so zugeht. Dieser Roman dürfte das erste Kinderbuch sein, das Eckernförde als Schauplatz hat. (...) Das alte Eckernförde mit seinen Handwerkern, Fischern und Bütteln, mit seltsamen Gerüchen und dem kleinen Friedhof um die Nicolaikirche ist auch auf einer historischen Karte im Buch zu bewundern. (...) Das Buch ist ein wirkliches Kinderbuch, die Sprache ist lebendig und modern, ohne aber modernistisch, trendtypisch oder kindisch zu sein. Da schreibt jemand, der Kinder kennt und sie liebt. (...) Das Titelbild und die Motive aus der Piratenwelt im Inneren sind Zeichnungen des Autors, der auch das Piratenlied "Holzbein, Augenklappe..." gedichtet und komponiert hat, das an entscheidenden Stellen im Buch auftaucht. Der vorliegende Band verdient den Titel "besonders eckernfördig" und bietet sich an, als Mitbringsel und Gastgeschenk von hier in die Welt getragen zu werden. |
| Eckernförder Zeitung vom 12.07.2003 |
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